Dresscode für den Bräutigam

© Manuela Kalupar

Auch der Bräutigam sollte an seinem Hochzeitstag glänzen und ein elegantes Styling ist ein absolutes Muss. Die Ansprüche sind hoch und es ist ratsam, nicht bis zur letzten Minute zu warten. 

Anzüge für den großen Tag sind nahezu genauso verschieden wie Brautkleider und auch in Sachen Stoff sind kaum Grenzen gesetzt.

Hat man seinen Stil gefunden, stellt sich die Frage nach der Farbe, denn neben klassischen Farben wie Weiß und Schwarz geht der Trend mittlerweile auch zu ausgefallenen Farbgebungen. Die Basis für den Hochzeitsanzug ist das Brautkleid, daher kommt die Braut zum ersten Termin meist mit, denn sie weiß am besten, wie der Anzug aussehen soll. Einen Anzug zu entwerfen, bevor es noch ein Kleid gibt, wäre keine gute Idee. Die Kunst besteht darin, dass Kleid und Anzug gemeinsam ein Gesamtkunstwerk ergeben. Ein Anzug soll immer die Vorzüge hervorheben, wenn es Makel gibt, sollten diese möglichst kaschiert werden. Außerdem kommt es darauf an, zu welcher Jahreszeit und in welchem Rahmen geheiratet wird.

Hilfreich ist es, bereits in einem Anzug zum ersten Termin zu kommen. Auch wenn man gar nicht zufrieden mit dem Stück ist, ist es eine gute Ausgangslage und man kann den Profis erklären, was man an diesem Anzug gerne hat bzw. nicht gut findet. Nach dem ersten Termin werden die Maße und Informationen in die Manufaktur gesandt und fünf Wochen später gibt es die erste Anprobe. In den darauffolgenden Wochen geht es um die Details – es wird die Hosenlänge angepasst, die Ärmellänge des Sakkos muss zum Hemd passen und eventuell wird eine Krawatte aus dem Originalstoff des Brautkleides gefertigt.

Der dritte Termin dient dann bereits der Abholung. Wenn der Anzug bereits Monate vor der Hochzeit fertig ist, bleibt er noch im Atelier und wird zirka drei Wochen vor der Hochzeit nochmals anprobiert, um sicherzugehen, dass er auch wirklich passt. Denn so mancher Mann verliert gerne ein paar Kilos vor dem großen Tag.

Spezialisten auf diesem Gebiet findet man im Stoffwerk, der Maßschneiderei von Karin Agh und ihrem Team. Entworfen wird im eigenen Atelier in Wien, wo auch Änderungen und Anpassungen vorgenommen werden. Gefertigt werden die Maßanzüge in vier Manufakturen in Deutschland. Die exquisiten Stoffen kommen aus Italien, England, Schottland, Frankreich und der Schweiz.

Mehr Infos zu Stoffwerk findet ihr auf der Webseite www.stoffwerk.at